Portrait1.jpg

ÜBER MICH

Ich bin 1985 in Schlieren geboren und habe mich, dank meiner Mutter, die zuhause immer gemalt hat, schon als Kind für die Malerei und die Kunst begeistert. Ich habe nach dem Vorkurs an der F+F Schule für Kunst und Medien Design in Zürich an der Hochschule Luzern den Bachelor in Bildender Kunst im Jahr 2012 absolviert. Ich habe mich im Speziellen mit der Malerei und verschiedenen Drucktechniken auseinandergesetzt, wie beispielsweise Lithographie und Siebdruck und habe während des Studiums auch ein eigenes Abdruck-Verfahren (Monotypie-Verfahren) entwickelt.

Meine Bilder bestehen aus einer Mischtechnik aus Druck, Zeichnung und Malerei, wobei auch das Monotypie- Verfahren angewandt wird.

Mein Interesse liegt auf den Linien, Strukturen und Flächen verschiedener Orte, wie beispielsweise den Zugschienen an Bahnhöfen, Stromleitungen, Strassenkreuzungen aber auch den riesigen Flächen der Häuserfassaden in einer Stadt. Dabei reduziere ich die Farbgebung und benutze sehr viel Schwarz. Durch diese Reduktion wird das Wesentliche hervorgehoben, nämlich die Grundlinien und Strukturen, was die Linearität dieser Dinge unterstreicht. Ein weiteres Interesse ist der Mensch, der seinen Platz zwischen den vielen Flächen und Linien sucht und von den Strukturen oft erdrückt und eingeengt wird. Es geht um das zugrunde liegende Ordnungssystem, die vorgegebenen Strukturen in denen der Mensch sich einfügen muss. Meine Bilder bestehen aus figurativen Elementen in Verbindung mit gedruckten Flächen und Linien, die unübersichtlich und verwirrend angeordnet sind. Die Drucke werden überlagert oder übermalt, ich halte mich an keine Regeln der Perspektive, der Horizont und alle Anspielungen auf Tiefe und Bedeutsamkeit des Raumes sind ausgeblendet. Die Dinge verlieren ihre Grössenverhältnisse. Es handelt sich um ein Spannungsfeld zwischen Andeutung und Auflösung, zwischen Flachheit und Räumlichkeit. Ich spiele mit der Wahrnehmung des Betrachters und der Lesbarkeit des Bildes.